Anleitung für gute Akquise-Mails

Manchmal kommt man einfach nicht drum herum und muss Kaltakquise betreiben. Sei es um ein Produkt oder Dienstleistung zu vertreiben oder um einen neuen Partner oder Sponsor zu finden. Natürlich kannst du auch gleich den Telefonhörer in die Hand nehmen und direkt deinen Ansprechpartner anrufen. Aber die meisten fühlen sich wohler damit, sich zuerst per E-Mail vorzustellen und Interesse zu erzeugen. Und damit das auch wirklich klappt, hier die wichtigsten Regeln für eine gute Akquise E-Mail:

1. Fasse dich kurz – auch wenn du viel zu erzählen hast und deine Mehrwerte ganze DIN-A4 Seiten füllen: in der ersten E-Mail geht es nur darum, das Interesse deines Gegenübers für dich und deine Lösung zu wecken. Eine zu lange E-Mail empfinden die meisten als anstrengend und unter dem Zeitdruck, unter dem viele arbeiten, wird eine solche E-Mail gerne mal auf später verschoben – und somit meist niemals gelesen. Solltest du nähere Ausführungen hinzufügen wollen, dann tu dies im Anhang oder unterhalb deiner Signatur und verweise in deinem Text darauf.

2. Löse ein Problem – Frage dich, welches Problem löst du für dein Gegenüber und erläutere dies kurz und knapp in deiner E-Mail. Wenn er Fragen dazu hat, freust du dich auf ein Telefonat.

3. Verwende maximal drei Argumente / Vorteile – auch hier gilt, weniger ist mehr. Versetze dich in die Situation des Empfängers und überlege, was sind die drei wichtigsten Argumente oder Vorteile, die ihn überzeugen könnten mit dir zu sprechen. Es geht in dieser E-Mail nur darum, ein erstes Interesse zu wecken, damit du ins Gespräch kommst.

4. Nenne bekannte Referenzen – dein Gegenüber kennt dich nicht und du erwartest trotzdem, dass er mit dir ins Gespräch kommt. Die Wahrscheinlichkeit, dass er dir vertraut steigt exponentiell, wenn du darlegen kannst, dass dir andere vertrauen, die er kennt oder er zumindest nicht der Einzige ist, der sich auf ein Gespräch mit dir einlässt. 

5. Finde Gemeinsamkeiten – finde wenn möglich Gemeinsamkeiten. Kennt ihr die gleichen Personen? Seid ihr euch schonmal auf einer Messe über den Weg gelaufen? Was findest du an dem Unternehmen gut oder welche Werte teilt ihr? Wie bist du überhaupt auf ihn gekommen?

6. Stelle eine konkrete Abschlussfrage – du erleichterst es deinem Gegenüber enorm, wenn du zum Abschluss eine konkrete Frage stellst, die er kurz und bündig beantworten kann. Lass ihn wissen, was genau du als nächstes von ihm erwartest.

7. Mehr geben als nehmen – solltest du mit deiner E-Mail darauf abzielen, neue Kontakte zu knüpfen, Partnerschaften zu schließen oder dir kostenlosen Rat von einem Experten erhoffen, dann überlege dir immer als erstes, was du als Gegenleistung deinem Gegenüber anbieten kannst. Viele Menschen geben gerne, solange sie nicht das Gefühl haben, ausgenutzt zu werden.  

Viel Erfolg!

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