So legst du deinen Stundensatz fest

Den eigenen Stundensatz festzulegen fällt gerade am Anfang nicht leicht.

In dem folgenden Video erklären wir dir, wie du vorgehen kannst, was du lieber nicht machen solltest und warum du diese Methode leider mittelfristig wieder über Bord schmeissen musst.

 

Für Eilige haben wir hier nochmals die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

1. Berechne deine Kosten. Sei dir ganz bewusst, was du pro Monat verbrauchst.

2. Berechne deine Stunden, die du jeden Monat für Kunden arbeiten kannst! Achtung, hier geht es um wirklich abrechenbare Stunden für Kundenaufträge, nicht um deine Arbeit für Marketing oder Akquise.

3. Mit diesen beiden Kennzahlen kannst du dir jetzt deinen Stundensatz berechnen: Kosten / Anzahl abrechenbare Stunden pro Monat. Das Ergebnis ist dein MINDESTSATZ!

4. Auf dieses Ergebnis schlägst du jetzt einen zusätzlichen Gewinn drauf. Entweder ein pauschaler Betrag, also z.B. 10% oder du nimmst pro Zusatzqualifikation, die du hast 10€ mehr. Also Mindestsatz + 10 € für eine fundierte Ausbildung + 10 € für mindestens 3 Jahre Berufserfahrung + 10 €, wenn du auf deinem Gebiet eine Spezialistin bist, etc.

Jetzt hast du deinen ersten Stundensatz, mit dem du theoretisch loslegen kannst.

5. Schau dich auch gerne bei deiner Konkurrenz oder im Netz um, jedoch sei dir bewusst, wo genau du schaust bzw. mit wem du sprichst. Sprichst du mit unsicheren Gründerinnen, die selber noch nicht viel Erfahrung haben oder mit langjährigen Beraterinnen, die einen hohen Stundensatz gewohnt sind. Meist tauschen wir uns eher mit Menschen aus, die uns ähnlich sind oder aus einem ähnlichen Umfeld kommen. Das kann das Bild des “normalen” oder “möglichen” Stundensatz sehr verzerren.

6. Mittelfristig solltest du dir deinen Stundensatz jedoch nicht auf Basis deiner Kosten, sondern auf Basis deiner Projekte und deinem Mehrwert, dem du deinem Kunden lieferst, berechnen. Dafür musst du genau deine Positionierung, deinen USP und deine Zielgruppe kennen.

7. Zum Abschluss sei gesagt, dass du dir unbedingt über deinen Mindestsatz bewusst sein solltest und niemals unter diesem Stundensatz Aufträge annehmen darfst. Sonst legst du für jede Stunde, die du arbeitest noch Geld oben drauf. Einzige Ausnahmen sind soziale Projekte oder sehr kurzfristig und klar abgesteckte Projekte, die mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zu einem weiteren lukrativen Auftrag führen.

Starte mit einem Stundensatz, mit dem du dich wohlfühlst aber versuche möglichst schnell dich regelmäßig mit diesem Thema auseinander zu setzen. Hier lohnt es sich wirklich das Video von Dr. Kerstin Gernig anzuschauen, die dir zeigt, wie du als Selbstständige Schritt für Schritt dein Einkommen steigern kannst.

Viel Erfolg!

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